|
SV Etikette |
|
|
|
|
||
|
1. Beim Betreten des Dojo wird eine Achtungserweisung durch eine Verbeugung gegenüber dem Dojo vorgenommen 2. Jeder erbringt nun auch diesen Achtungserweis gegenüber dem "Joseki" oder dem Bild des Großmeisters, dass im Dojo hängt 3. Die Schüler stehen gegenüber des Sensei und warten in einer ruhigen Stellung (Beine geschlossen) bis dieser Ihnen Achtung erweist 4. Der höchstgraduierte Schüler, welcher sich vom Sensei aus gesehen ganz links befindet, fängt mit der Zeremonie an 5. Er benutzt den Begriff 'Zazen", was soviel bedeutet, dass jetzt abgekniet wird 6. Wenn der Sensei damit beginnt, sich abzuknien, machen alle Schüler dasselbe gleich mit
7. Zuerst wird das linke Knie auf dem Boden gebracht und anschließend das Rechte, die Füße bzw. Zehen sind gestreckt (Zazen-Haltung oder auch 'Seiza' genannt)
8. Die Hände werden mit den Handflächen nach unten auf den Oberschenkeln
9. Wenn Ruhe im Raum eingekehrt ist, eröffnet der „Sifu“ (= Meisterschüler) mit dem Kommando „Shomeni“, woraufhin sich der Meister und die Dangrade zur Raumöffnung bzw. Zuschauer (oder zum Joseki) sich auf den Knien bleibend hinwenden, indem sie sich auf die Handknöchel abstützen.
10. Nun gibt derselbe Schüler das Kommando „reji“, woraufhin sich der Meister und alle Schüler gleichzeitig verbeugen. Danach dreht sich der Meister und die Dangrade wieder zueinander.
11. Derselbe Schüler gibt nun das Kommando "Mokuso" (gesprochen = moksu oder mokuso), was bedeutet, Augen schließen, sich konzentrieren
10. Die Augen werden geschlossen und die Handflächen ruhen auf den Oberschenkeln 11. Wenn keine Bewegungen im Raum mehr spürbar sind und eine innere Ruhe eingetreten ist, und kein Einfluss von außen die leeren Gedanken beeinflussen kann, gibt der gleiche Schüler das Kommando "Mokuso yame“, was soviel bedeutet wie: Augen "öffnen und lösen. 12. Jetzt werden die Augen wieder geöffnet und der Kopf aufgerichtet, bis der Blick wieder gerade nach vorne gerichtet ist.
13. Wenn wieder altes ruhig ist, grüßen die Schüler und der Sensei einander. Hierbei gibt derselbe Schüler das Kommando "Sensei ni reij"
14. Jetzt verbeugen sich alle mit dem Kopf Richtung Boden ohne sein Gegenüber aus den Augen zu lassen 15. Bei diesem Verbeugen legt man zuerst die linke und dann die rechte Handfläche auf den Boden
16. Beim Aufrichten werden die Hände genau in umgekehrter Reihenfolge wieder auf die Oberschenkel zurückgeführt
17. Wenn alle mit aufrechtem Oberkörper wieder in der Zazen-Haltung sitzen, beginnt der Sensei aufzustehen und alte tun ihm dies nach
18. Aufgestanden wird ebenfalls in umgekehrter Reihenfolge, also zuerst mit dem rechten und anschließend mit dem linken Fuß, bis alle wieder einen ruhigen Stand haben
19. Der Sensei bekundet jetzt seinerseits die Annahme der Etikette, indem er für alle das Kommando "rej" mit einer Verbeugung seinerseits wiederholt 20. Nun kann mit dem eigentlichen Training begonnen weiden Am Schluss des Trainings wird die ganze Zeremonie in umgekehrter Reihenfolge wiederholt! Vor verlassen des Dojo's sollte jeder sich nochmals die Ehre geben und dem Raum als solchen akzeptieren und dies durch eine abschließende Achtungserweisung kundtun.
Die Etikette hat folgende Bedeutung: - Man möchte im Dojo keinen absichtlich verletzten - Man möchte die Lehren, die diese Philosophie mit sich bringt beherzigen - Man möchte seinem Partner immer ein fairer Trainingspartner sein - Man möchte akzeptieren, was der Sensei einem sagt und erklärt - Man möchte jedem Helfen. dass er sein sich gesetztes Ziel im Dojo erreicht
Man möchte mit einem Wort EIN GUTER MENSCH sein, werden und bleiben!
|
||